Zum Inhalt springen
Startseite » Aktionspotential

Aktionspotential

    Wenn ein Aktionspotenzial erzeugt wird, kommt es zu einer Abfolge von Ereignissen, die zu einer Depolarisierung und Repolarisierung der Zellmembran führen. Die Abfolge der Ereignisse kann in fünf Phasen unterteilt werden:

    Aktionspotenzial Ablauf

    1) Phase 0: Depolarisation

    2) Phase 1: Frühe Repolarisierung

    3) Phase 2: Plateau

    4) Phase 3: Späte Repolarisierung

    5) Phase 4: Unterschießen/Hyperpolarisation

    Phase 0 ist durch eine schnelle Depolarisation der Zellmembran aufgrund eines Einstroms von Natriumionen gekennzeichnet. Diese Phase dauert nur ein paar Millisekunden.

    Phase 1 ist durch eine langsame Repolarisierung der Zellmembran aufgrund des Abflusses von Kalium gekennzeichnet ionen. Diese Phase dauert ein paar Millisekunden.

    Phase 2 ist durch eine Plateauphase gekennzeichnet, in der das Zellmembranpotenzial relativ konstant bleibt. Diese Phase kann bis zu mehreren Sekunden andauern.

    Phase 3 ist durch eine schnelle Repolarisierung der Zellmembran aufgrund eines Einstroms von Kaliumionen gekennzeichnet. Diese Phase dauert nur ein paar Millisekunden.

    Phase 4 ist durch ein Unterschreiten oder eine Hyperpolarisierung des Zellmembranpotenzials gekennzeichnet. Diese Phase kann mehrere Sekunden bis Minuten andauern.

    Die Abfolge der Ereignisse, die während eines Aktionspotenzials auftreten, ist ähnlich wie bei anderen elektrischen Impulsen, z. B. denen, die von Nerven oder Muskeln erzeugt werden. Der Zeitpunkt und die Dauer der einzelnen Phasen können jedoch je nach Art der Zelle, die das Aktionspotenzial erzeugt, variieren. Zum Beispiel kann die Dauer der Phase 0 in Nervenzellen kürzer sein als in Muskelzellen.

    Die Aktionsbodentiefsequenz wird durch die Bewegung erzeugt von Ionen durch die Zellmembran. Diese Bewegung wird durch Veränderungen des elektrischen Gradienten über die Membran angetrieben, die durch Unterschiede in den Ionenkonzentrationen auf der Membran entstehenden beiden Seiten der Membran. Die Ionenkonzentration wird durch spezifische Transportproteine aufrechterhalten, die Ionen durch die Membran pumpen.

    Über die Neurobiologie

    ist die Lehre vom Nervensystem. Sie umfasst ein breites Spektrum an Themen, von der molekularen und zellulären Ebene bis hin zu den Systemneurowissenschaften. Forscherinnen und Forscher in diesem Bereich nutzen eine Vielzahl von Techniken zur Untersuchung des Nervensystems, darunter Elektrophysiologie, Verhalten, Genetik und Bildgebung.

    Die meisten Neurobiologen konzentrieren sich auf ein bestimmtes Forschungsgebiet, wie zum Beispiel das Gehirn, das Rückenmark oder das periphere Nervensystem. Es gibt jedoch einen wachsenden Trend zur integrativen und systemischen Neurowissenschaft, die sich darauf konzentriert zu verstehen, wie die verschiedenen Teile des Nervensystems zusammenarbeiten.