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Atombau und Ionenbindung – Erklärt

    Die atomare Struktur bezieht sich auf die physikalischen Eigenschaften und die Anordnung der Atome in der Materie. Die Ionenbindung hingegen ist eine Art von chemischer Bindung, bei der es um die elektrostatische Anziehung zwischen Ionen mit entgegengesetzten Ladungen geht.

    Nachdem wir nun die Grundlagen der Atomstruktur und der Ionenbindung kennen, wollen wir uns genauer ansehen, wie diese beiden Konzepte miteinander verbunden sind.

    Wie wir bereits erwähnt haben, sind Atome die Grundeinheiten der Materie. Sie bestehen aus Protonen und Neutronen (auch Nukleonen genannt) im Atomkern und Elektronen, die um den Kern kreisen. Die Anzahl der Protonen im Kern eines Atoms bestimmt seine Ordnungszahl, mit der die verschiedenen Elemente klassifiziert werden.

    Die Elektronen in einem Atom werden durch die elektrostatische Kraft von den Protonen im Kern angezogen. Diese Anzahl der Elektronen in einem Atom bestimmt seine Ordnungszahl. Die Verteilung der Elektronen um den Atomkern beeinflusst die chemischen Eigenschaften eines Elements.

    Ionische Bindungen entstehen, wenn Atome Elektronen aufeinander übertragen, sodass sie jeweils über eine volle äußerste Schale mit Elektronen. Durch diese Übertragung von Elektronen entstehen Ionen, also Atome mit einer Nettoladung (entweder positiv oder negativ). Ionenbindungen werden in der Regel zwischen Metallen und Nichtmetallen gebildet.

    Die elektrostatische Kraft zwischen den Ionen in einer Ionenbindung ist das, was die Verbindung zusammenhält. Die ionische Verbindungen in Wasser aufgelöst, werden die Ionen getrennt und die elektrostatische Kraft ist nicht mehr vorhanden. Aus diesem Grund leiten ionische Verbindungen Strom, wenn sie in Lösung sind.

    Jetzt, wo wir ein bisschen mehr über die Atomstruktur und die Ionenbindung wissen, wollen wir sehen, wie diese Konzepte in der realen Welt angewendet werden können.

    Ein gängiges Beispiel für eine ionische Verbindung ist Kochsalz (Natriumchlorid). Die Natrium-Ionen werden durch die elektrostatische Kraft von den Chlorid-Ionen angezogen. Wenn Salz in Wasser aufgelöst wird, werden die Ionen getrennt und die elektrostatische Kraft ist nicht mehr vorhanden. Deshalb leitet Salz Strom, wenn es in Lösung ist.

    Ionische Bindungen gibt es auch in biologischen Molekülen wie DNA und Proteine. Die negativen Phosphat-Ionen der DNA werden durch die elektrostatische Kraft von den positiven Ammonium-Ionen der Proteine angezogen. Diese Wechselwirkung zwischen DNA und Proteinen ist für die Struktur und Funktion der Zellen unerlässlich.

    Atombau und Ionenbindung – Zusammenfassung

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Atomstruktur auf die physikalischen Eigenschaften und die Anordnung der Atome in der Materie bezieht. Die Ionenbindung ist eine Art der chemischen Bindung, die entstehen, wenn Atome Elektronen aufeinander übertragen, um eine volle äußere Schale mit Elektronen zu haben.

    Ionenbindungen werden normalerweise zwischen Metallen und Nichtmetallen gebildet und durch die elektrostatische Kraft zwischen den Ionen zusammengehalten. Wenn ionische Verbindungen in Wasser aufgelöst werden, werden die Ionen getrennt und die elektrostatische Kraft ist nicht mehr vorhanden. Ionische Verbindungen leiten oft Strom, wenn sie in Lösung sind.