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Was ist ein Biotop?

    Ein Biotop ist ein Gebiet mit einheitlichen Umweltbedingungen, das einer bestimmten Gruppe von Pflanzen und Tieren eine Heimat bietet. Der Begriff kann sich sowohl auf marine als auch auf terrestrische Umgebungen beziehen und Lebensräume beschreiben, die so groß wie ein Ozean oder so klein wie ein Tümpel sind. Biotope werden oft nach ihren physikalischen Eigenschaften beschrieben, wie zum Beispiel Temperatur, Licht und Wasserqualität.

    Biotop – Biotoptypen

    Es gibt verschiedene Arten von Biotopen, von denen jeder seine eigenen Merkmale hat. Der am weitesten verbreitete Biotoptyp ist der Wald, der etwa 60 % der Landfläche der Erde bedeckt. Waldbiotope zeichnen sich durch ihre dichte Vegetation und ihre fruchtbaren Böden aus. Andere häufige Biotoptypen sind Grasland, Wüsten und Feuchtgebiete.

    Biotope können je nach Klima, geografischer Lage und anderen Faktoren in weitere Untertypen eingeteilt werden. So gibt es zum Beispiel tropische Regenwälder, gemäßigte Wälder und boreale Wälder. Grasland kann entweder natürlich oder vom Menschen geschaffen sein (z. B. als Ackerland), und Feuchtgebiete können Süß- oder Salzwasser sein.

    Wasserbiotope

    können in vielen verschiedenen Umgebungen gefunden werden. Sie können nach ihren physikalischen und chemischen Eigenschaften kategorisiert werden.

    Wasserbiotope: Stillgewässer wie Teiche, Seen, Tümpel, Weiher.

    Fließgewässer wie Flüsse, Bäche, Flussufer

    Zu den Süßwasserbiotopen gehören Flüsse, Bäche, Teiche und Seen. Diese Wasserbiotope zeichnen sich durch einen geringen Salzgehalt und einen neutralen pH-Wert aus.

    Die Temperatur von Süßwasserbiotopen kann je nach Standort variieren.

    Zu den Salzwasserbiotopen gehören Ozeane, Flussmündungen und Korallenriffe. Diese Wasserbiotope sind gekennzeichnet durch einen hohen Salzgehalt und einen alkalischen pH-Wert.

    Die Temperatur von Salzwasserbiotopen ist aufgrund der Sonnenwärme normalerweise warm. Biotope können auch nach ihrer Tiefe klassifiziert werden. Flache Biotope findet man in der Nähe der Küstenlinie, während tiefe Biotope auf dem offenen Ozean.

    Freilandbiotope

    Trockenwiesen, Wiesen, Blumenwiesen, Feuchtwiesen, Laubwiesen, Salzwiesen, Streuobstwiesen.

    Feuchtbiotope

    sind Lebensräume, in denen das Land gesättigt oder von Wasser bedeckt ist, das Wasserpflanzen beherbergen kann. Feuchtgebiete sind entscheidend für die Gesundheit unseres Planeten. Sie sind einige der vielfältigsten und produktivsten Ökosysteme der Erde.

    Beispiele: Wattlandschaften, Röhrichte, Moore, Sümpfe

    Feuchtgebiete werden oft als die „Nieren der Landschaft“ bezeichnet, weil sie, helfen filtern und reinigen Wasser. Außerdem helfen sie, Überschwemmungen zu kontrollieren und bieten Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten.

    Wüstenbiotope

    sind häufig sehr trocken und heiß. Durch die Trockenheit können Pflanzen nur sehr schwer an Wasser gelangen. Dies führt zu einem enormen Wasserverbrauch bei Pflanzen in Wüstenbiotopen. Um diesen Wasserverbrauch zu minimieren, haben sich die Pflanzen in Wüstenbiotopen an die Trockenheit angepasst. Einige Pflanzen in Wüstenbiotopen haben eine dicke Schicht aus Wachs auf ihrer Oberfläche, die das Austrocknen der Pflanzen verhindert.

    Wüstenbiotope: Eiswüsten, Felswüsten, Kieswüsten, Sandwüsten, Steinwüsten

    Andere Pflanzen in Wüstenbiotopen haben kleine Blätter, die wenig Wasser verdunsten. Einige Pflanzen in Wüstenbiotopen haben auch tiefe Wurzeln, die das Wasser in der Erde erreichen können. All diese Anpassungen helfen den Pflanzen in Wüstenbiotopen, mit der Trockenheit zu überleben.

    Ein Artikel über Biotop