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Hyperinflation 1923

    Im Jahr 1923 befand sich die deutsche Wirtschaft in einer Hyperinflation. Die Regierung druckte Geld, um mit den Lebenshaltungskosten Schritt zu halten, aber das machte alles nur noch schlimmer. Die Preise stiegen so schnell, dass die Menschen nicht mehr mithalten konnten. Sie fingen an, Schubkarren zu benutzen, um ihr Geld zu transportieren.

    Die Währung wurde so stark abgewertet, dass sie praktisch wertlos war. Ein Laib Brot, der ein paar Cent gekostet hatte, konnte plötzlich ein paar Dollar kosten. Die Menschen verloren über Nacht ihre gesamten Ersparnisse.

    Hyperinflation 1924 – Das Ende

    Die Hyperinflation fand 1924 ein Ende, als die Regierung eine neue Währung, die Rentenmark, einführte. Aber der Schaden war bereits angerichtet. Die Wirtschaft lag in Trümmern und es würde Jahre dauern, bis sie sich wieder erholt hatte.

    Hyperinflation ist eine sehr reale Gefahr in der heutigen Wirtschaft. Da die weltweite Verschuldung ein Allzeithoch erreicht hat und die Regierungen Geld drucken, um das Problem zu lösen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir eine weitere Hyperinflation Krise erleben. Wir können nur hoffen, dass die Regierungen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und Maßnahmen ergreifen, um sie nicht zu wiederholen.