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Ökologie Definition + Begriffe

    Die Ökologie befasst sich mit der Art und Weise, wie verschiedene Organismen miteinander und mit ihrer physischen Umwelt interagieren. Dabei geht es z. B. darum, wie Tiere Nahrung und Unterschlupf finden, wie sie sich fortpflanzen und wie sich Krankheiten in einer Population verbreiten. Außerdem wird untersucht, wie sich menschliche Aktivitäten auf die Umwelt auswirken, und zwar sowohl im Hinblick auf die Auswirkungen unserer eigenen Arten als auch auf andere Arten, die wir möglicherweise in neue Umgebungen eingeführt haben.

    Ökologinnen und Ökologen nutzen eine Vielzahl von Techniken, um diese Wechselwirkungen zu untersuchen, von Feldbeobachtungen bis hin zu Experimenten im Labor oder in Computersimulationen. Durch das Verständnis des komplexen Netzes des Lebens auf der Erde Ökologen und Ökologinnen hoffen, dass sie Ratschläge geben können, wie wir nachhaltig leben und die Artenvielfalt unseres Planeten schützen können.

    Ökologie Begriffe

    Biotop: Die physische Umgebung eines Organismus oder einer Gemeinschaft.

    Ökosystem: Ein System, das aus allen Organismen in einem bestimmten Gebiet besteht, sowie aus alle nicht lebenden, physischen Komponenten der Umwelt, mit denen sie interagieren.

    Habitat: Der Ort, an dem ein Organismus lebt. Er ist die Summe der Ressourcen, die der Organismus braucht oder nutzen kann.

    Nische: Die Rolle, die ein Organismus in seiner Gemeinschaft spielt. Sie ist die Summe dessen, wie ein Organismus die biotischen und abiotischen Ressourcen in seiner Umwelt nutzt.

    Allesfresser: Ein Organismus, der sich von sowohl Pflanzen als auch Tiere.

    Produzent: Ein Organismus, der seine eigene Nahrung aus anorganischen Stoffen herstellen kann. Er wird auch Autotrophe genannt.

    Konsument: Ein Organismus, der seine Nahrung nicht selbst herstellen kann und andere Organismen essen muss. Er wird auch als heterotroph bezeichnet.

    Dezomposer: Ein Organismus, der totes organisches Material abbaut und die Nährstoffe wieder in das Ökosystem zurückführt.

    Nahrungskette: Eine lineare Abfolge von Gliedern in einem Nahrungsnetz, das bei den Produzenten (Autotrophen) beginnt und bei den Konsumenten (Heterotrophen) endet. Jedes Glied in die Kette ist eine Räuber-Beute-Beziehung.

    Nahrungsnetz: ein Netzwerk aus miteinander verbundenen Nahrungsketten.

    Energiepyramide: Eine grafische Darstellung, wie die Energie durch ein Ökosystem fließt.

    Organismus: ein Lebewesen, das die Fähigkeit hat oder haben kann, seine eigene Nahrung zu gewinnen, zu atmen, ausscheiden, sich bewegen, wachsen und vermehren.

    Population: eine Gruppe von Organismen derselben Art, die in demselben Gebiet leben.

    Gemeinschaft: eine Gruppe verschiedener Arten, die in demselben Gebiet leben.

    Ökosystem: eine Gemeinschaft aus verschiedenen Arten und ihrer physischen Umgebung