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Selektion – Evolution

    Natürliche Selektion: der Prozess, bei dem sich Organismen an ihre Umwelt anpassen, um zu überleben und sich zu vermehren.

    Die natürliche Auslese ist der Prozess, durch den sich Organismen an ihre Umwelt anpassen, um zu überleben und sich fortzupflanzen. Im Laufe der Zeit kann dieser Prozess zu Veränderungen in der Verteilung von Merkmalen innerhalb einer Population und sogar zur Entstehung neuer Arten führen.

    Ein bestes Beispiel für die natürliche Auslese ist die Entwicklung der Antibiotikaresistenz bei Bakterien. Wenn Antibiotika zum ersten Mal eingeführt werden, sind sie oft sehr wirksam bei der Abtötung von Bakterien. Mit der Zeit entwickeln einige Bakterien jedoch Mutationen, die sie gegen das Antibiotikum resistent machen. Diese resistenten Bakterien haben dann einen Überlebensvorteil gegenüber ihren nicht-resistenten Artgenossen und vermehren sich schnell. Die Folge ist, dass die Gesamtpopulation der Bakterien zunehmend resistent gegen das Antibiotikum wird.

    Sexuelle Selektion ist eine Form der natürlichen Auslese, die auftritt, wenn der Fortpflanzungserfolg von Individuen aufgrund von Unterschieden im Paarungsverhalten oder Aussehen variiert.

    Die sexuelle Selektion kann zur Entwicklung übertriebener männlicher Merkmale führen, wie z. B. große Hörner oder leuchtende Farben, die keinen anderen Zweck haben, als Partner anzuziehen.

    Künstliche Selektion, ein Verfahren, mit dem Menschen Tiere und Pflanzen auf bestimmte Eigenschaften hin züchten.

    Selektive Züchtung: der Prozess, bei dem Tiere oder Pflanzen gezüchtet werden, um Nachkommen mit gewünschten Eigenschaften zu erzeugen.

    Hybridisierung: der Prozess, bei dem zwei verschiedene Arten oder Sorten von Tieren oder Pflanzen gekreuzt werden, um eine Kreuzung zu erzeugen.

    Veredlung: der Prozess, bei dem zwei Teile von Pflanzengewebe miteinander verbunden, werden, damit sie zu einer Einheit werden.

    Klonen: der Prozess der Erstellung einer Kopie eines Gens, einer Zelle oder eines Organismus.

    Mutagenese: der Prozess, bei dem ein Organismus einer Strahlung oder Chemikalien ausgesetzt wird, um Mutationen zu erzeugen.

    Gentechnologie ist die direkte Manipulation der Gene eines Organismus. Es handelt sich um eine Reihe von Technologien, die eingesetzt werden, um die genetische Zusammensetzung von Zellen zu verändern, einschließlich der Übertragung von Genen von einem Organismus auf einen anderen.

    Dies kann entweder zu medizinischen Zwecken geschehen, z. B. um eine Krankheit zu behandeln, oder aus nicht-medizinischen Gründen, z. B. um Pflanzen zu züchten, die gegen Herbizide resistent sind.

    On the Origin of Species

    Im Jahr 1859 veröffentlichte Charles Darwin „Die Entstehung der Arten“, in dem er die Theorie der Evolution durch natürliche Auslese aufstellte. Diese Arbeit basierte auf seinen Beobachtungen und Forschungen auf den Galapagos-Inseln, wo er beobachtete, dass verschiedene Finkenarten je nach ihrer Ernährung unterschiedliche Schnabelformen entwickelt hatten. Außerdem stellte er fest, dass Populationen von den Pflanzen und Tiere auf den Inseln veränderten sich ständig, neue Arten tauchten auf und andere verschwanden.

    Die Entstehung der Arten trug dazu bei, eine wissenschaftliche Revolution auszulösen, denn sie lieferte Beweise für einen Mechanismus, der erklären könnte, wie sich das Leben auf der Erde im Laufe der Zeit verändert hat. Sie inspirierte auch andere Wissenschaftler dazu, ihre eigenen Theorien über die Evolution zu entwickeln. In den 150 Jahren seit seiner Veröffentlichung „Die Entstehung der Arten“ wurde zu einem der einflussreichsten Bücher der Geschichte.

    Heute ist die Theorie der Evolution durch natürliche Auslese in der wissenschaftlichen Gemeinschaft weithin anerkannt. Allerdings gibt es immer noch einige unbeantwortete Fragen darüber, wie und warum dieser Prozess abläuft. Forscherinnen und Forscher untersuchen weiterhin den Ursprung der Arten, um die Geschichte der Menschheit besser zu verstehen und alles Leben auf der Erde.